Bei Saturn den Amazon Preis fordern? 5


Frage von Fhcxdih: Bei Saturn den Amazon Preis fordern?
Wie soll man das machen? Zum Mitarbeiter gehen? Mir wurde schon von Leuten gesagt dass das geht, denn die haben es selbst gemacht.

Beste Antwort:

Answer by selina
Das habe ich auch schon gehört:)

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Bei Saturn den Amazon Preis fordern?
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5 Gedanken zu “Bei Saturn den Amazon Preis fordern?

  • Uwe

    Ja, du gehst zu einem Mitarbeiter. Die schauen dann ins Internet, ob der Preis bei Amazon günstiger ist. Wenn es so ist, bekommst du es auch zu dem günstigen Preis.
    Betrifft aber nur Preise direkt von Amazon, nicht von deren Subunternehmern.

  • John DD

    Kann man machen, hat aber nicht immer Erfolg. Der Mitarbeiter sagt dann, kauf doch gleich bei Amazon, was willst du hier …

  • ◊MeistER◊

    Bei mir hat das nicht funktioniert. Ich habe mir vor zwei Monaten ein Fernseher im Saturn gekauft und die Mitarbeiter ebenfalls gefragt, ob man etwas am Preis machen kann, da ich den selben Fernseher bei Amazon günstiger bekomme. Die Antwort lautete: „Dann müssen sie den Fernseher bei Amazon kaufen.“
    Entweder war ich nur ein Einzelfall, was ich nicht glaube, oder es ist möglicherweise doch möglich.

  • tiu

    Kommt darauf an, auch ob der Artikel hochpreisig ist.
    Händler können ihre Preise frei gestalten normalerweise, es sein denn es gibt Hersteller/Großhändlervorgaben usw..
    Man muss fair bleiben. Amazon zahlt keine Steuern, hat kaum Festangestellte, viele Subhändler zahlen nicht mal Umsatzsteuern. Amazon wird immer billiger sein.
    Ein normales Einzelhandelgeschäft mit festangestellten evt. sogar Fachpersonal, kann nie billiger wie ein Steuer-/Sozialabgabenvermeidungsunternehmen sein.
    Fragen kann man immer.
    Viele fallen mit der Billigheimermentalität auf die Fresse, die billigsten Händler liefern nicht oder machen Insolvenz, viele haben keinen support bei Reklamationen usw..
    Persönlich würde ich lieber 10 Euro mehr bezahlen für vernünftigen Kundenservice und Filialnetz.
    Viele online Händler machen dropin System. Man hat wenn die pleite sind praktisch keinen Ansprechpartner. Viele Billighändler sitzen Kundenreklamationen aus bis geklagt wird. Sind zu viele Klagen machen sie Insolvenz. Oft kann das billigste Angebot teuer kommen.
    Manchmal muss man das Hirn einschalten.

  • Sandra

    das finde ich schon frech und unfair, du bist hier doch nicht auf einem Basar! Amazon hat doch eine ganz andere Preispolitik. Du kannst den Händlern doch nicht vorschreiben, zu welchen Preisen sie verkaufen sollen. Das mag ja alles schön und gut und gang und gäbe sein, dass Kunden heutzutage sogar schon die Verkäufer erpressen wollen, frei nach dem Motto „mach was ich sage, oder ich kaufe bei Amazon“- in Ordnung ist das aber deshalb noch lange nicht. Und wir Kunden schneiden uns mit so einem Verhalten langfristig nur ins eigene Bein.

    Jeder Händler, jedes Unternehmen, jedes Restaurant muss seine Ware zu dem Preis verkaufen, der ihnen letztendlich alle laufenden Kosten deckt und auch noch Gewinne abwirft. Amazon hat zb mehr Macht bei den Herstellern als der kleine Händler von nebenan. Kann daher härter verhandeln und bessere Preise rausschlagen. Der Händler muss seine Ladenmiete, Strom, Personal usw bezahlen und er kalkuliert entsprechend seine Preise.

    Man sollte den Preis so akzeptieren wie er ist oder eben woanders kaufen. Warum bestellst du nicht gleich bei Amazon? Ich finde es echt ein Unding, dass sich viele Kunden in den Läden beraten lassen und dann im Internet bestellen! Die Folge ist, dass es immer weniger Verkäufer und immer weniger Fachmärkte gibt, da nur noch im Internet bestellt wird.

    Wenn es jetzt sogar schon soweit ist, dass sich der Händler von nebenan erpressen lassen muss, weil ihm irgendein Hecht den Preis vorschreiben will, dann haben wir hier bald wieder ne Anarchie. Dann zählt keine Leistung mehr, sondern nur noch billig, billig, billig.

    Und dann braucht sich auch niemand zu wundern, wenn die Elektrogeräte qualitativ immer schlechter werden, ex und hopp.

    Ich habe mir neulich ne Waschmaschine bei meinem Händler um die Ecke gekauft. Die Anlieferung war sehr kundenfreundlich, mir wurde das Gerät dahin gebracht wo ich es hinhaben wollte, die alte Maschine nahmen sie gleich von sich aus mit, und zwar kostenlos, Kundenservice halt.

    Ganz anders beim Geschirrspüler. Das Gerät bei Otto Versand gekauft, was von einem sehr unfreundlichen Hermes Mitarbeiter mürrisch bis vor meine Haustüre (!) gekarrt wurde („weiter müssen wir nicht liefern“), hallo? Mein Altgerät hatte ich angemeldet und bezahlt, da hiess es „haben Sie denn keinen Schrotthändler, der hier mal vorbeikommt?“. Ich bestand auf die Mitnahme und nach mehrmaliger Aufforderung wurde das Gerät mürrisch und schimpfend auf den LKW gekarrt.

    Toller Service.

    Meinen Laptop habe ich auch vom Händler nebenan, nicht mal 300 Euro bezahlt. Wenn ich Probleme habe, brauche ich nur anrufen oder hingehen, die helfen mir immer sehr freundlich. Und wenn was defekt ist, helfen die mir sofort und finden immer eine Lösung. Nix mit Verweigerung, Einschicken der Ware, sich um die Gewährleistung rumdrücken usw- die wollen ja das ich auch die nächsten Geräte bei denen kaufe.

    Preislich ist da kein grosser Unterschied zu Amazon. Mein Händler ist vielleicht mal 30-50 Euro teurer, hat jedoch jede Woche tolle Angebote und ab und zu gibts auch mal Gutscheine im Wert von 200 Euro wenn man etwas mehr kauft. Der Service ist top. Sogar einen seriösen, kostengünstigen Computerservice haben die mir empfohlen. Der kommt sogar kostenlos vorbei, wenn ich mal eine Kleinigkeit habe. Als Kundenservice. Da kann man echt nicht klagen. Das alles bekommt man im Internet nicht.

    Und bei guten Kunden, die regelmässig kaufen, kommt auch der Techniker oftmals kostenlos vorbei. Dem gebe ich dann ein Trinkgeld plus Geld für die Anfahrt und er schaut nach, warum ein Gerät nicht funktioniert (das keine Garantie mehr hat!). Das nenne ich Service.

    Wenn das alles flöten gehen würde, weil die Läden dichtmachen müssen, wäre das echt fatal.

    Daher unterstütze ich diese Läden, die es ja kaum noch gibt, liebend gerne mit meinem Geld.

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