EAN-Code FAQ | Häufig gestellte Fragen
Alle wichtigen Antworten rund um EAN-Codes, Barcodes und GTIN-Nummern
Schnellnavigation:
- Die EAN-Nummer wird ausgelesen.
- Das Kassensystem oder die Plattform (z.B. Amazon oder ein Warenwirtschaftssystem) gleicht diese Nummer mit einer Datenbank ab.
- In dieser Datenbank ist hinterlegt, welches Produkt zu dieser Nummer gehört – inklusive Name, Preis, Beschreibung, Lagerbestand usw.
Das heißt: Die EAN selbst enthält keine Produktdaten, sie dient nur als Schlüssel – alle Informationen kommen aus der verknüpften Datenbank.
- Mini Paket: 5 EAN-Nummern
- Smart Paket: 10 EAN-Nummern
- Spar Paket: 100 EAN-Nummern
- Große Mengen: Bis zu 10.000 Nummern verfügbar
Je mehr Codes Sie bestellen, desto günstiger wird der Preis pro Nummer. Im Gegensatz zur GS1-Mitgliedschaft zahlen Sie nur einmal und haben keine jährlichen Lizenzgebühren.
Die aktuellen Preise finden Sie auf unserer Bestellseite.
Ihre Vorteile:
- ✅ Einmalzahlung – keine Folgekosten
- ✅ Codes sofort per E-Mail innerhalb von 24 Stunden
- ✅ Inklusive kostenlosem Barcode-Generator
- ✅ Weltweit gültig und sofort einsetzbar
GS1-Mitgliedschaft:
- Hohe laufende Kosten (Aufnahmegebühr + jährliche Lizenzgebühren)
- Eigene Basisnummer zur Vergabe weiterer Codes
- Eintrag in die GEPIR-Datenbank
- Administrativer Aufwand durch Mitgliedschaft
Unsere EAN/GTIN-Codes:
- Einmalzahlung ohne wiederkehrende Kosten – langfristig deutlich günstiger
- Sofortige Verfügbarkeit innerhalb von 24 Stunden
- Stammen vom weltweiten GS1-Nummernsystem (UCC)
- International gültig als UPC (12-stellig) und EAN (13-stellig)
- Flexibel skalierbar für jede Unternehmensgröße (1 bis 10.000 Codes)
- Kein Mitgliedschafts- oder Verwaltungsaufwand
Beide Varianten sind technisch gleichwertig und weltweit einsetzbar. Der wesentliche Unterschied: Bei uns sparen Sie die laufenden Jahresgebühren und erhalten Ihre Codes sofort.
Wichtig: Einige Plattformen können in bestimmten Fällen eine GS1-Mitgliedschaft verlangen. Prüfen Sie dies vor dem Kauf.
Lieferzeit: Innerhalb von 24 Stunden nach Zahlungseingang erhalten Sie Ihre EAN-Codes per E-Mail.
Sie erhalten:
- Ihre EAN/GTIN-Nummern als übersichtliche Liste (PDF + TXT-Format)
- Zugang zum kostenlosen Barcode-Generator
- Anleitung zur Verwendung
- Offizielle Bestätigung der Nummernzuteilung
Was Sie danach tun müssen:
- Barcode erstellen: Nutzen Sie unseren Generator, um die Barcode-Grafiken für Ihre Verpackungen zu erstellen
- Produkte verknüpfen: Tragen Sie die EAN in Ihrem Shop-System, Warenwirtschaftssystem oder bei Amazon/eBay ein
- Produktdaten hinterlegen: Name, Preis, Beschreibung werden mit der EAN verknüpft
- Sofort verkaufen: Ihre Produkte sind jetzt weltweit identifizierbar und verkaufsbereit
Beispiele:
- ✅ Rotes T-Shirt, Größe M → 1 EAN-Code
- ✅ Blaues T-Shirt, Größe S → 1 weiterer EAN-Code
- ✅ 2er-Set oder Geschenkbox → jeweils eigener Code
Auch Sets, Bundles oder Multipacks erhalten ihre eigenen Codes.
👉 Zum Barcode-Generator auf ean-code.eu
So funktioniert es:
- Geben Sie Ihre EAN-Nummer ein
- Wählen Sie das gewünschte Grafikformat (z.B. PNG, SVG, PDF)
- Laden Sie den fertigen Barcode direkt herunter
Der Barcode ist danach sofort einsetzbar – z.B. für Produktetiketten, Verpackungen oder Online-Angebote.
Durch die Integration eines EAN-Codes können Arbeitsabläufe optimiert, Fehler vermieden und Produktdaten effizient verwaltet werden – von der Bestandsführung bis zum Versand.
So prüfen Sie Ihren Code:
- Zählen Sie die Ziffern – es sollten genau 13 sein.
- Überprüfen Sie die Prüfziffer (letzte Ziffer) per Modulo-10-Rechnung.
- Nutzen Sie ein Online-Tool zur Validierung oder einen Barcode-Scanner.
- Der Code darf nicht doppelt vergeben oder bereits in einer Datenbank hinterlegt sein (z.B. bei Amazon).
✅ Hinweis: Alle von uns gelieferten EAN-Codes sind eindeutig, geprüft und entsprechen dem internationalen Standard (UCC / GS1-Struktur).
Es ist wichtig zu beachten, dass Plattformen wie Amazon in bestimmten Fällen zusätzliche Anforderungen stellen können. Vor dem Kauf Ihrer EAN-Nummern empfehlen wir Ihnen daher, die aktuellen Richtlinien der jeweiligen Plattform zu prüfen. In manchen Kategorien oder für bestimmte Marken kann Amazon eine direkte GS1-Mitgliedschaft verlangen oder alternativ eine EAN-Befreiung ermöglichen.
Unsere EAN-/GTIN-Nummern sind Teil des etablierten globalen Nummernsystems und stammen ursprünglich von der UCC (der früheren Organisation von GS1-US). Dies stellt sicher, dass unsere Nummern sowohl als 12-stellige UPC-Codes (mit dem Standardpräfix 06 oder 07) als auch als 13-stellige EAN-Codes weltweit einsetzbar sind. Beachten Sie bitte, dass unsere Nummern in der GEPIR-Datenbank (dem globalen GS1-Register) geführt werden, aber keine geänderten oder neuen Datenbankeinträge vorgenommen werden können.
▶ Bestellmöglichkeit: EAN-Codes für Amazon kaufen
- Doppelten Produktlistungen
- Fehlern bei der Artikelzuordnung
- Ablehnungen durch Plattformen
führen. Um sich zu schützen:
- Verwenden Sie nur eindeutig zugewiesene EANs aus vertrauenswürdiger Quelle.
- Bewahren Sie Kaufnachweise und Dokumentationen gut auf.
- Bei Konflikten können Sie diese Nachweise als Eigentumsbeleg bei Plattformen einreichen.
💡 So stellen Sie sicher, dass Ihre EANs eindeutig und rechtssicher nutzbar sind.
EAN-Codes verstehen: Technische Hintergründe und Unterschiede
Wie wird die Prüfziffer eines EAN-13-Codes berechnet?
Die Prüfziffer ist die letzte Ziffer eines EAN-13-Codes und dient zur Erkennung von Eingabefehlern. Sie wird nach dem Modulo-10-Verfahren berechnet.
So funktioniert die Berechnung:
Jede zweite Ziffer (von rechts gesehen, ohne Prüfziffer) wird mit 3 multipliziert, die übrigen mit 1.
Alle Ergebnisse werden addiert.
Die Prüfziffer ist die Zahl, die diese Summe auf das nächste Vielfache von 10 ergänzt.
Beispiel:
EAN ohne Prüfziffer: 400638133393
Berechnung:
(4×1) + (0×3) + (0×1) + (6×3) + (3×1) + (8×3) + (1×1) + (3×3) + (3×1) + (3×3) + (9×1) + (3×3) = 100
Nächstes Vielfaches von 10 = 100 → Prüfziffer = 0
Fertiger Code = 4006381333930
Wenn Sie die Prüfziffer nicht selbst berechnen möchten, können Sie diese ganz einfach mit unserem Prüfziffer-Tool automatisch überprüfen
Warum bestehen EAN-Codes aus 13 Ziffern und wie sind diese strukturiert?
Der EAN-13-Code ist international standardisiert und besteht aus 13 Ziffern, die klar strukturiert sind:
Länderpräfix (GS1-Präfix, 2–3 Stellen): Gibt das Land oder die Region an, in der der Code vergeben wurde (z. B. 40–44 = Deutschland).
Herstellerkennung (4–5 Stellen): Identifiziert den Hersteller oder Markeninhaber.
Artikelnummer (3–5 Stellen): Kennzeichnet das konkrete Produkt des Herstellers.
Prüfziffer (1 Stelle): Sichert den Code mathematisch ab (siehe Frage 1).
Diese Struktur sorgt dafür, dass jeder EAN-Code weltweit eindeutig ist und keine Überschneidungen entstehen.
Was ist der Unterschied zwischen EAN-13, UPC-A und GTIN-14?
EAN-13
Standard in Europa und vielen anderen Regionen.
13 Ziffern, weltweit am häufigsten im Einzelhandel verwendet.
UPC-A
Vor allem in den USA und Kanada im Einsatz.
Besteht aus 12 Ziffern, entspricht technisch fast dem EAN-13 (eine führende Null vorangestellt macht ihn zu einem EAN-13).
GTIN-14 (Global Trade Item Number)
14-stellige Variante, oft für Umverpackungen, Kartons oder Logistikeinheiten genutzt.
Basiert auf EAN- oder UPC-Strukturen, ergänzt um eine zusätzliche Ziffer zur Kennzeichnung von Verpackungseinheiten.
Welche Anforderungen gibt es an die Druckqualität von Barcodes?
Damit ein Barcode zuverlässig von Scannern gelesen werden kann, muss er in einer ausreichenden Qualität gedruckt werden. Maßgeblich ist hier die internationale Norm ISO/IEC 15416, die Barcodes in Qualitätsklassen von A (sehr gut) bis F (ungenügend) einstuft.
Druckverfahren: Am besten geeignet sind Thermotransferdruck und Laserdruck. Tintenstrahldrucker können funktionieren, erfordern jedoch eine hohe Auflösung.
Auflösung: Empfohlen sind mindestens 300 dpi, bei kleinen Barcodes besser 600 dpi.
Kontrast: Ein deutlicher Unterschied zwischen Strich (schwarz/dunkel) und Hintergrund (weiß/hell) ist entscheidend.
Größe: Barcodes sollten nicht zu stark verkleinert werden, da die Lesbarkeit sonst leidet.
Für den Einzelhandel gilt: Ein Barcode sollte mindestens Qualitätsklasse C erreichen, damit er an allen Kassen und Scannern problemlos erkannt wird.
Wie funktioniert die Barcode-Verifizierung im Handel?
Damit ein Barcode im Einzelhandel zuverlässig genutzt werden kann, muss er eine bestimmte Qualitätsstufe erfüllen. Hierfür gibt es die sogenannte Barcode-Verifizierung.
Prüfgeräte: Mit speziellen Scannern wird gemessen, ob der Barcode alle Anforderungen erfüllt.
Bewertung nach ISO/IEC 15416: Barcodes werden in Klassen von A (sehr gut) bis F (ungenügend) eingeteilt.
Kriterien: Lesbarkeit, Kontrast, Strichbreite, Druckqualität und der sogenannte „Quiet Zone“-Abstand um den Barcode herum.
Praktische Bedeutung: Ein Barcode mit schlechter Qualität kann an der Kasse nicht gescannt werden, was Verzögerungen im Verkauf verursacht.
Im Handel wird daher empfohlen, dass Barcodes mindestens die Klasse C erreichen, damit sie an allen Kassensystemen zuverlässig funktionieren.
Was ist der Unterschied zwischen linearen Barcodes und 2D-Codes?
Barcodes lassen sich grundsätzlich in lineare Codes (1D) und zweidimensionale Codes (2D) unterscheiden.
Lineare Barcodes (1D):
Klassische Strichcodes wie EAN-13, EAN-8, UPC, ITF-14.
Bestehen aus schwarzen und weißen Strichen, die nur Zahlen oder einfache Zeichen enthalten.
Vorteil: Einfach zu drucken, schnell zu scannen.
Nachteil: Geringe Datenkapazität.
2D-Codes:
Beispiele: QR-Code, DataMatrix, PDF417.
Informationen werden sowohl horizontal als auch vertikal gespeichert.
Können deutlich mehr Daten enthalten (z. B. Links, Seriennummern, Haltbarkeitsdaten, ganze Texte).
Vorteil: Sehr kompakt, hohe Datenmenge, Fehlerkorrektur möglich.
Nachteil: Benötigen modernere Scanner oder Smartphone-Kameras.
👉 Kurz gesagt: Lineare Barcodes sind Standard im Handel, während 2D-Codes vor allem dort eingesetzt werden, wo mehr Informationen auf kleinem Raum benötigt werden (Pharma, Logistik, Marketing).
Können EAN-Codes jemals „ablaufen“ oder ungültig werden?
Ein einmal vergebener EAN-Code (bzw. GTIN) läuft technisch gesehen nie ab. Jede Nummer bleibt weltweit eindeutig und dauerhaft gültig. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen der technischen Gültigkeit und der praktischen Anerkennung durch Plattformen:
Technisch: Ein korrekt aufgebauter EAN-13 bleibt für immer eindeutig und verwendbar.
Plattformen: Manche Marktplätze – insbesondere Amazon – prüfen EANs gegen die GS1-Datenbank. Wenn dort kein Eintrag zu finden ist oder die Nummer bereits von einem anderen Händler verwendet wurde, kann die Code-Nutzung abgelehnt werden.
Wiederverwendung: Ein EAN-Code darf grundsätzlich nicht für ein anderes Produkt genutzt werden, auch wenn der ursprüngliche Artikel nicht mehr im Handel ist.
👉 Fazit: EANs verfallen nicht, können aber plattformseitig gesperrt werden, wenn sie nicht den jeweiligen Anforderungen entsprechen.
Wie werden Barcodes in der Supply Chain und Logistik genutzt?
Ein einmal vergebener EAN-Code (bzw. GTIN) läuft technisch gesehen nie ab. Jede Nummer bleibt weltweit eindeutig und dauerhaft gültig. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen der technischen Gültigkeit und der praktischen Anerkennung durch Plattformen:
Technisch: Ein korrekt aufgebauter EAN-13 bleibt für immer eindeutig und verwendbar.
Plattformen: Manche Marktplätze – insbesondere Amazon – prüfen EANs gegen die GS1-Datenbank. Wenn dort kein Eintrag zu finden ist oder die Nummer bereits von einem anderen Händler verwendet wurde, kann die Code-Nutzung abgelehnt werden.
Wiederverwendung: Ein EAN-Code darf grundsätzlich nicht für ein anderes Produkt genutzt werden, auch wenn der ursprüngliche Artikel nicht mehr im Handel ist.
👉 Fazit: EANs verfallen nicht, können aber plattformseitig gesperrt werden, wenn sie nicht den jeweiligen Anforderungen entsprechen.
Können EAN-Codes mit RFID oder NFC kombiniert werden?
Ja, EAN-Codes können in modernen Anwendungen mit RFID (Radio Frequency Identification) oder NFC (Near Field Communication) kombiniert werden. Dabei handelt es sich um Technologien, die Daten per Funk übertragen.
EAN + RFID:
Häufig wird auf Verpackungen neben dem sichtbaren Barcode auch ein RFID-Tag angebracht. Der Barcode dient als optische Kennzeichnung, während der RFID-Chip kontaktlos ausgelesen werden kann – auch durch Kartons hindurch.
→ Vorteil: Sehr schnelle Erfassung großer Mengen, z. B. im Lager oder bei Wareneingängen.EAN + NFC:
NFC ist technisch verwandt mit RFID, hat aber eine kürzere Reichweite und wird vor allem in Smartphones genutzt. Hersteller setzen NFC-Tags ein, um Kunden per Handy zusätzliche Produktinformationen zu geben (z. B. Echtheitsprüfung oder digitale Gebrauchsanweisungen).
👉 Kurz gesagt: EAN-Codes bleiben die Standard-Kennzeichnung, können aber durch RFID oder NFC ergänzt werden, um Logistik und Kundeninteraktion zu verbessern.
Wie unterscheidet sich die Berechnung der Prüfziffer bei GTIN-14 im Vergleich zu EAN-13?
Die Berechnung der Prüfziffer bei GTIN-14 erfolgt nach demselben Modulo-10-Verfahren wie bei EAN-13. Der Unterschied liegt lediglich in der Anzahl der Ziffern:
GTIN-14 besteht aus 14 Stellen:
Stelle: Verpackungsebene (Kennzeichnung, ob es sich um ein Einzelprodukt, Karton oder Palette handelt).
2.–13. Stelle: Die eigentliche Artikelnummer (GTIN-Basis).
Stelle: Prüfziffer.
Berechnungsregel:
Auch hier werden die Ziffern abwechselnd mit 3 und 1 multipliziert, die Ergebnisse addiert und auf das nächste Vielfache von 10 ergänzt.
👉 Fazit: Die Methode ist identisch, aber bei GTIN-14 kommt die zusätzliche erste Ziffer hinzu, die die Verpackungsebene beschreibt.